Ein Legionär im Römischen Reich

Interessiert es dich, wie ein römischer Legionär lebte? Im folgenden kannst du anschaulich einen möglichen Tagesablauf eines römischen Legionärs nachvollziehen:

Morgens

Der römischer Legionär steht gegen 6:00 Uhr morgens auf, um den Tag zu beginnen.
Nach dem Aufstehen wäscht er sich und überprüft seine Ausrüstung. Dazu gehört eine Tunika oder Rüstung, Stiefel, Helm, sowie seine Waffen wie Schwert, Schild und Speer.
Nun frühstückt er ein einfaches Frühstück: Brot, Käse und einen Apfel.

Vormittags

Nach dem Frühstück beginnt der Legionär seine tägliche Trainingsroutine. Damit verbessert er seine körperliche Fitness und seine Fertigkeiten im Kampf. Heute stehen Laufen, Marschieren, Schwertkampf und Speerwurf auf dem Programm.
Falls keine Übungen geplant wären, würde der Legionär seine täglichen Arbeiten auf dem Gelände des Militärlagers durchführen. Dazu gehören zum beispielsweise Reparature und Bauarbeiten.

Mittags

Gegen Mittag legt der Legionär eine Pause ein. Er nimmt seine Mahlzeit, die prandium, zu sich. Die prandium Bestand oft aus Brot, Gemüse, Eiern oder Fleisch und manchmal einem Glas Wein.
Nach dem Essen ruht isch der Legionär kurz aus und spielt mit seinen Kameraden gelegentlich Kartenspiele oder Brettspiele.

Nachmittags

Am Nachmittag werden die Übungen fortgesetzt. Es findet heute ein Training im Freien statt und anschließend eine Patrouille, also ein Kontrollgang zum Überwachen des Gebiets.

Abends

Zum Abendessen, auch cena genannt, gibt es ähnlich wie beim Mittagessen Brot, Gemüse und Fleisch.
Jetzt sollte der Legionär noch einmal seine Ausrüstung und Waffen überprüfen und auf deren Einsatzbereitschaft prüfen.
Das Leben eines römischen Legionärs war hart und fordernd, aber auch diszipliniert und strukturiert. Der Tagesablauf war stark von militärischer Disziplin und körperlicher Fitness geprägt. Der Legionär musste bereit sein, jederzeit in den Kampf zu ziehen.